Das BMWE fördert 32bit Connect – wir bauen Infrastruktur für mobile Zahnmedizin

July 26, 2026
32bit Frühlings-Newsletter 2026 – die vollständige Ausgabe

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Wir haben in den vergangenen Monaten viel gebaut – beharrlich und im Rahmen des Bestehenden. Jetzt zeigen wir, was entsteht. Drei Neuigkeiten markieren den Beginn einer neuen Phase: Aus einem Pilotprojekt wird Schritt für Schritt ein System.

Das BMWE fördert unser Projekt 32bit Connect

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert uns im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP). Das IGP unterstützt Ideen mit dem Potenzial, echten gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Unser Projekt 32bit Connect verbindet eine digitale Plattform, die Zahnarztpraxen und Versorgungsbedarfe zusammenführt, mit rechtskonformen mobilen Behandlungseinheiten – im Rahmen von Besuchsleistungen und Kooperationen nach § 119b SGB V. Hub und Spoke: zwei Systeme, die aufeinander aufbauen.

  • Förderprogramm: IGP – Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen, BMWE
  • Projekt: 32bit Connect – digitale Plattform und mobile Einheiten für die zahnmedizinische Versorgung in ländlichen Regionen
  • Förderperiode: Mai 2025 – Oktober 2026

Ein unabhängiges Expertengremium begleitet uns über die gesamte Förderperiode – aus Alterszahnmedizin, Versorgungsforschung, digitalem Gesundheitswesen, zahnärztlicher Selbstverwaltung und Ingenieurwissenschaften. Kritisch, unabhängig und konstruktiv.

Wir suchen Partner in jedem KZV-Bereich

Auf der DMEA 2026 in Berlin haben Nadine Saschek und Tobias Lippek unser Hub-and-Spoke-Modell für mobile zahnärztliche Versorgung vorgestellt – erprobt im Pilotprojekt Mecklenburg-Vorpommern, konsequent innerhalb des geltenden vertragszahnärztlichen Rahmens.

Die Idee stammt aus Luftfahrt und IT: Zentrale Hubs bündeln Komplexität, mobile Spokes schaffen Reichweite. Übertragen auf die Zahnmedizin werden bestehende Landpraxen zu Versorgungsknoten, die ihre Reichweite über Besuchsleistungen und Kooperationen nach § 119b SGB V dorthin ausdehnen, wo der Bedarf entsteht.

  • 5,7 Mio. pflegebedürftige Menschen in Deutschland (Destatis, 2023)
  • 41,3 % der stationären Pflegeheime haben bislang einen zahnärztlichen Kooperationsvertrag (KZBV, 2026)
  • Engpassberuf Nr. 1: ZFA sind der größte Fachkräfteengpass in Deutschland (Bundesagentur für Arbeit, 2024)

Wir suchen den Dialog – und Partner in jedem KZV-Bereich:

  • Landpraxen, die ihren Versorgungsradius erweitern möchten – mit planbarem Aufwand statt eigener mobiler Einheit.
  • Kommunen und Landkreise, die zahnmedizinische Daseinsvorsorge aktiv sichern möchten.
  • Pflegeträger, die eine verlässliche zahnärztliche Versorgung für ihre Bewohner:innen möchten und die § 119b-Kooperation erfüllen.

Unser Ansatz ist anschlussfähig an die vertragszahnärztliche Selbstverwaltung und die geltenden Erstattungswege – ein kooperatives Betriebssystem für engagierte Fachkräfte, als Ergänzung bestehender Strukturen.

Wir haben ein neues Design

Gemeinsam mit MUS Studio haben wir eine neue visuelle Identität entwickelt: klar, sachlich, verlässlich. Sie ist jetzt live auf zweiunddreissigbit.de – mit klaren Einstiegspunkten für Zahnärzt:innen, Pflege- und soziale Träger, Kommunen und engagierte Fachkräfte.

Gemeinsam an einem Strang

All das entsteht mit den Menschen, die mitbauen: unsere Mentor:innen, Partner aus Industrie und Wissenschaft, Kommunen, Pflegeeinrichtungen – und unser Team, das täglich Barrieren abbaut. Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, in dieselbe Richtung.

Anfragen, Interesse, Feedback: info@zweiunddreissigbit.de

Wir bauen die Infrastruktur für mobile Zahnmedizin. 32 Zähne. 1 Ziel. Zahnmedizin für Alle.